Spielsequenzen endlich auch in Spielfilmlänge.
Vor etlichen Jahren: Ich komme von der Schule nach Hause und bemerke, dass ich alleine zuhause bin. Ich renne in mein Zimmer, lasse die Rollos runter und schalte meine nagelneue Playstation 1 an. Mein kleiner Röhrenfernseher springt mit einem beunruhigenden Knacken an. Ich drücke den Powerknopf und grusele mich bereits als eine böse Stimme sagt: “Resident Evil”. Eine Videospielsequenz beginnt…
Damals waren die kurzen Videosequenzen noch Teil der Motivation, ein Spiel durchzuspielen. Heute sind die Introsequenzen meist länger als damals alle Zwischensequenzen zusammen und man schenkt ihnen kaum die Beachtung von damals. Beim Animationsfilm Resident Evil Degeneration fühle ich mich in die alte Zeit zurückversetzt. Der Film hat die Optik von Zwischensequenzen der aktuellen Resident Evil Spiele. Degeneration spielt im gleichen Universum wie die Videospiele und gehört nicht in die Reihe der Realverfilmungen.
Die Handlung(Teaser)
Wilpharma züchtet sieben Jahre nach dem Vorfall in Racoon City ein Gegenmittel für den T-Virus. Die Menschen protestieren gegen Wilpharma, da sie annehmen das der Konzern den Virus züchtet um ihn meistbietend an Terroristen zu verkaufen. Claire Redfield (Bekannt aus den Spielen) arbeitet für Die NGO, einer Organisation die Wilpharma stoppen will. Sie wird von einer Freundin und deren Nichte am Flughafen von Harvaville erwartet. In einem Flugzeug sitzt ein infizierter Mann, der die gesamten Passagiere mit dem Zombievirus ansteckt. Das Flugzeug stürzt in den Flughafen von Harvaville und die Zombies werden auf die volle Flughafenhalle losgelassen. Ein Kampf um Intrigen, einem gierigen Senator, einem Attentäter und jeder Menge blutrünstigen Zombies beginnt.
Fazit:
Ich habe während ich mir den Film angeschaut habe, oft gedacht: “So jetzt kommt gleich die Stelle, wo ich den Spielecontoller greifen muss, um in das Spielgeschehen eingreifen zu können.” Jeder Fan der Spiele sollte sich den Streifen anschauen. Zugegebener Weise muss man sagen, dass der Film technisch nicht mit aktuellen Produktionen mithalten kann, aber trotzdem jede Menge Spaß macht. Insbesondere die Blueray Ausstattung ist einen Lacher wert. Dort kann man sich zum Beispiel alternativ synchronisierte Szenen anschauen, die den Film herrlich verulken. Capcom hat bereits für 2012 einen Nachfolger angekündigt.
Titel: Resident Evil Degeneration
Jahr: 2008
Länge: 97 Min.

Finde den Film auch sehr gut anschaubar und wesentlich besser als die Realverfilmungen.
Leider kommt fast kein “Horrorfeeling” auf. Aber nun gut, das ist ja selbst bei den Spielen der letzten Jahre leider nicht mehr der Fall gewesen.
Auch der Gore-Faktor, der einfach ein Teil von Resident Evil ist, wird leider komplett außer Acht gelassen.
Aber zumindest die Story ist besser als es zuletzt bei Resi 5 der Fall war. Und im Gegensatz zu den Realverfilmungen stehen hier wenigstens die Protagonisten der Spiele im Vordergrund.
Man darf wohl gespannt sein, wenn nächstes Jahr RE:Damnation ins (3D-) Kino kommt.
Ich erwarte da sogar noch ein wenig mehr.
ich denke auch, das der neue Film besser wird. Man darf gespannt sein. Aber wir müssen noch lange warten;-)
Gruss frank