Autoscooter für Erwachsene oder lahmes Kinderwagen Rennen?
Wie löst man das Problem wenn in der Zukunft alle Gefängnisse überfüllt sind, die Arbeitslosigkeit steigt und die Menschen nur noch vor den Fernsehern sitzen? Richtig: Wir lassen die Häftlinge in einem Rennen auf Leben und Tod gegeneinander antreten und übertragen das Ganze an die TV-Geräte um damit eine Menge Kohle zu machen.
Die Handlung (Teaser)
Wir schreiben das Jahr 2012, in der von der Wirtschaftskriese zerrütteten USA steigt die Arbeitslosigkeit und somit auch die Verbrechensrate. Jensen Ames (Jason Statham) war einst ein erfolgreicher Rennfahrer, doch jetzt arbeitet er als Stahlarbeiter um seine Frau und Tochter zu ernähren. Ames kommt nach einem harten Arbeitstag in sein trautes Heim zu seiner kleinen Familie. Doch plötzlich wird er überfallen und betäubt. Als er wieder zu sich kommt hält er ein blutiges Messer in der Hand und seine Frau liegt erstochen neben Ihm. Sofort ist die Polizei da und nimmt ihn als Frauenmörder fest und verfrachtet ihn in ins Gefängnis „Terminal Island“, wo er die Möglichkeit bekommt bei einem Rennen auf Leben und Tod seine Freiheit wieder zu erlangen. Er nimmt den Platz des verstorbenen Fahrers Frankenstein ein und riecht eine Verschwörung um Menschenleben, Freiheit und Einschaltquoten…..
Die Komplette Handlung (Achtung: Spoiling Gefahr)
Die Gefängnisdirektorin Hennessey veranstaltet ein im Pay-TV ausgestahltes Rennen mit stark bewaffneten Autos. Dem fünfmaligen Sieger des drei Etappen-Rennens Rund um die Gefängnisinsel winken die Entlassungspapiere und somit die Freiheit. Die diktatorische Hennessey zwingt Ames den Platz des beim letzten Rennen verstobenen Racingstars Frankenstein einzunehmen um die Einschaltquoten der TV-Show hoch zu halten. Als Druckmittel benutzt sie dabei Ames kleine Tochter. Sie droht ihm seiner Tochter von dem angeblichen Mord zu erzählen. Als Beifahrerin und Waffenassistentin bekommt er Case, die aus einem Frauengefängnis kommt und ihren Mann getötet hat. Das Death Race besteht aus drei Etappen, bei denen jeweils das Überleben zählt. Am Ende der ersten Etappe verdächtigt Ames Pachenko, einem seiner Rivalen, als Mörder seiner Frau, denn er erkennt die Handbewegung wieder, die der Killer in der Nacht gemacht hat als seine Frau starb. Er stellt ihn in einem Zweikampf zur Rede und er erfährt, daß Pachenko von Hennessey zum Mord gezwungen wurde, um Ames als erstklassigen Fahrer zu bekommen. In der zweiten Etappe zwingt er auch Case zum Geständnis. Case sabotierte den alten Frankenstein, da ihr von der Direktorin die Freiheit dafür versprochen wurde. Während der zweiten Etappe bricht Ames Alias Frankenstein Patchenko das Genick, der nach einem Unfall aus dem Wrack seines Wagens gekrabbelt ist. Hennessey setzt daraufhin ihr Schlachtschiff, ein gepanzerter und mit vielen Waffen ausgestatteter LKW, ein um weitere Zuschauer zu gewinnen. Lediglich Ames und sein Rivale Machinegun Joe überleben und schaffen es sogar den todbringenden Truck zu zerstören. Vor der dritten und letzten Etappe, deren Gewinn Frankenstein die Freiheit einbringen kann, bringt Ulrich eine Bombe an Ames Auto an, um zu verhindern, dass er es schafft. Ames redet mit seinem übrigbebliebenen Rivalen Machinegun Joe. Der Inhalt der Unterhaltung bleibt geheim. Die letzte Etappe zeigt, das sich James und Mashinegun Joe abgesprochen haben und zerstören gemeinsam eine Begrenzung, durch die sie zu der Brücke gelangen, welche der einzige Zuganspunkt zur Insel ist. Sie schaffen es zu fliehen. Hennessy versucht die Bombe zu zünden, doch diese wurde vom gewissenhaften Mechaniker Coach entdeckt und entfernt. Hennessy bekommt ein Geschenk das ihr zu den gigantischen Einschaltquoten gratulieren soll. In dem Geschenk liegt die Bombe die sofort vom Coach gezündet wird und Hennessy und ihren Handlanger Ulrich tötet. Ames und Joe schaffen es sich mit Ames Tochter nach Mexiko abzusetzen wo sie mit einer Autowerkstatt ehrlicher Arbeit nachgehen. Case die ihre Entlassungspapiere erhalten hatte, taucht auf, und ein herzliches Wiedersehen wird gefeiert.
Das Fazit:
Wenn man Dealt Race ohne irgendwelche Erwartungen schaut bekommt man eine leichte Abendunterhaltung mit netter Knall-Bumm-Action.Tiefgang erwartet man in den sehr flachen Dialogen noch der unausgegoren wenig innovativen Story vergebens. Der Film ist an Actionsequenzen so überladen, das man sich schon nach dem Intro satt gesehen hat, daran kann selbst Jason Statham nichts ändern. Die technische Seite ist dagegen sehr gut. Der Ton und das Bild sind erstklassig, selbst in der amerikanischen Tonspur hört man jeden Schauspieler. Sehr gefallen hat mir die U-Control Funktion der Blu-Ray in der sich das Making Of via Bild in Bild synchron zum Film angeschaut werden kann.

Also ich finde das Original weitaus besser. Der neue Streifen ist super überladen und man versteht gar nicht wie die Beziehung der Figuren zustande kommen.
Ausser dem spielt Silvester Stalone da mit.
LG Frank