Über 25 Jahre nach der Veröffentlichung von Karate Kid mit Ralph Macchio und Pat Morita hat sich Harald Zwart der Geschichte angenommen und sie in einem neuen Rahmen wieder verfilmt. Die Rolle des Schülers übernimmt in diesem Remake Jaden Smith, der Sohn von Will Smith und Jackie Chan spielt seinen Lehrer, folglich handelt es sich hier nicht um einen Karate-Film sondern um einen Kung-Fu-Film.
Die Story:
Der Junge Dre Parker zieht mit seiner Mutter von Detroit nach Peking, da sie dort eine neue Arbeitsstelle bekommen hat. Schon am ersten Tag gerät er auf dem anliegenden Basketballplatz mit einer Gruppe junger Chinesen aneinander, von denen einer ihn übelst mit Kung-Fu zusammenschlägt. Weniger verwunderlich ist es natürlich, daß er am nächsten Tag in der Schule auf diese Raufbolde trifft und ihnen versucht aus dem Weg zu gehen, aber irgendwann wird er sich ihnen stellen müssen
Das Fazit:
Es handelt sich bei diesem Remake um einen gelungenen Film, der über die gesamte Spieldauer von 140 Minuten zu unterhalten weiß. Die Änderung des Ortes von den USA nach China empfinde ich als äusserst positiv, da der Zuschauer mit dem Film einen Einblick in den Umzug in eine andere Kultur erhält. Die Bilder von Peking sowie die Aufnahmen von anderen Orten in China sind beeindruckt, vor allem das Kloster in den Bergen. Mir persönlich hat der Film rundum gefallen und liegt in der Bewertung sogar noch etwas vor dem Original.
Titel: Karate Kid
Jahr: 2010
Länge: 140 Minuten
